Immobilienersteigerung

Sie möchten eine Immobilie bei einer Versteigerung erwerben?
Wir bieten Ihnen hierfür umfassenden Service und erledigen mit Ihnen alle Formalitäten.

  1. Wir beraten Sie persönlich – vom Erstkontakt bis hin zum endgültigen Erwerb.
  2. Wir suchen für Sie ein entsprechendes Objekt nach Ihren Eckdaten.
  3. Wir organisieren und begleiten Sie bei Immobilienbesichtigungen,
    Innenbesichtigungen – nur wenn dies möglich ist.
  4. Wir begleiten Sie zum Versteigerungstermin am jeweiligen Amtsgericht, verhandeln mit den Gläubigern vor und während des Termins.
  5. Über uns erhalten Sie detaillierte Angaben über das jeweilige Immobilienobjekt. Wir senden Ihnen das Gutachten per Mail oder per Post zu.

Vorteilsgarantie

  • TOP-Immobilien können Sie bei Versteigerungen weit unter dem Verkehrswert erwerben
  • Die Nebenkosten im Immobilienerwerb sind günstiger als beim Normalkauf, u. a. fallen keine Notarkosten an.
  • Bei Versteigerungsobjekten wird von einem neutralen Gutachter der Verkehrswert der Immobilie ermittelt, ohne dass für den Erwerber nochmals Kosten entstehen.
  • Wir arbeiten nicht auf Provisionsbasis, sondern auf der Grundlage eines Betreuungsvertrages (Dienstvertrag).

 

Was muss ich bei einer gerichtlichen Ersteigerung beachten?

1. Teilnahmebedingungen

Der Bietinteressent bzw. die Bietinteressentengemeinschaft müssen persönlich zu der Versteigerung erscheinen oder er bzw. sie lassen sich durch uns als Terminvertreter beauftragen. Dann ist eine notarielle Bietervollmacht unabdingbar. Firmenvertreter müssen mit einem beglaubigten Handelsregisterauszug (nicht älter als 4 Wochen) Ihre Vertretungsberechtigung nachweisen.

2. Zuschlag

Mit dem Zuschlag am Ende der Bietstunde ist der Meistbietende rechtmäßiger Eigentümer der Immobilie. Bedingung ist jedoch, dass das Meistgebot von der Gläubigerbank und dem Rechtspfleger akzeptiert wird.

3. Sicherheitsleistung

Der Bietinteressent muss  bei Abgabe des ersten Gebots eine Sicherheitsleistung überreichen. Diese muss  in Höhe von 10 % des Verkehrswertes durch einen von der Landeszentralbank bestätigten Scheck oder durch Bürgschaften bzw.  Verrechnungsschecks berechtigter Kreditinstitute geleistet werden. Auch Überweisungen vor dem Versteigerungs-termin an die zuständige Gerichtskasse werden als Sicherheitsleistung anerkannt.

4. Kosten

Die Grunderwerbsteuer von 3,5 % Ihres Gebotes ist grundsätzlich bei einem Immobilienkauf an das Finanzamt zu zahlen.
Die Gebühr des Amtsgerichtes für die Grundbucheintragung ist zu entrichten. Sie wird anhand einer Tabelle ermittelt und richtet sich nach dem amtlichen Verkehrswert.
Das Amtsgericht erhebt eine Zuschlagsgebühr, die normalerweise niedriger als die Notargebühr ist (ca. 5% vom Ersteigerungswert).

5. Die „Bieterstunde“

Die Bieterstunde ist auf 30 Minuten festgelegt. Wenn in dieser Zeit kein Höchstgebot ermittelt werden kann, verlängert sich die Bieterstunde bis das letzte Höchstgebot nicht mehr überboten wird. Schon beim ersten ZV-Termin kann eine Immobilie günstiger sein als beim 2. oder gar 3. Termin!
Zum 2. Termin kommen meist mehr Bietinteressenten, so dass sich automatisch auch der Steigpreis durch mehrere Bieter erhöht!

6. Die 5/10-tel und 7/10-tel Grenze

Der Zuschlag wird versagt, wenn das abgegebene Meistgebot einschließlich des Kapitalwertes der nach den Versteigerungsbedingungen bestehenbleibenden Rechte die Hälfte (50%) des Grundstückswertes nicht erreicht (§ 85a ZVG).
Bei 7/10 (70%) kann der Zuschlag auf Antrag des betroffenen Gläubigers ebenso versagt werden (§ 74a ZVG).

Wir hoffen, Ihnen mit diesem kurzen Abriss einen Überblick zur Zwangsversteigerung gewährt zu haben und würden uns freuen,
wenn Sie unsere Beratungs- und Dienstleistung in Anspruch nehmen.